Vorträge2022-01-26T20:22:33+01:00

Vorträge von
Dr. Dr. Bernd Wengler

Juli 2021

Paul Klee und seine Engel

Von |24.07.2021 |Vorträge|

In den 20/30er und den 50/60er Jahren entwickelte sich um den Maler Paul Klee ein Mythos. Seine Engelbilder über die ich heute sprechen will hatten daran jedoch wenig Anteil. In dem damals maßgeblichen Werk von Will Gromann „Paul Klee“ sind dem Thema nur wenige Seiten gewidmet, die dann sogar mehr über Rainer Marias Bezug zu dem Thema und dessen evtl. Einfluss auf Paul Klee aussagen als über Paul Klee selbst (Grohmann, 348ff.). Demselben Tenor folgte die Biographie von Werner Haftman „Klee“. Die Engel sind darin gerade mal eine Randerscheinung.

Februar 2020

Einblicke in die Beziehung Kirchners zu Picasso

Von |27.02.2020 |Vorträge|

„Der eigenartigste und beste ist sicher Picasso“. Mit diesem Zitatausschnitt von Kirchner habe ich den heutigen Vortrag angekündigt und dies nicht ohne Hintergedanken. Bereits ein größerer Ausschnitt dieses Zitates macht die ganze Ambivalenz der inneren Beziehung Kirchners zu Picasso deutlich. Ich sagte innere Beziehung, weil es eine äußere und gegenseitige Beziehung zwischen beiden nicht gab, sodass wir uns dabei ganz auf die originären kirchnerschen Phantasien konzentrieren können.

November 2019

Ernst Ludwig Kirchner – Lebensstationen

Von |13.11.2019 |Vorträge|

Die folgenden Ausführungen zum Leben und Werk Ernst Ludwig Kirchners orientieren sich an meinen Texten der Dauerausstellung im Kirchner Museum Aschaffenburg. Diese Ausstellung wurde mit dem Hintergedanken konzipiert, dass sie vor allem von interessierten Aschaffenburger Bürger mehrmals besuchen werden kann und diese sich dabei nicht langweilen. Dementsprechend sind die Textfülle und die anderen audiovisuellen Medienangebote so umfangreich gestaltet. Bewusst habe ich hier die umfangreiche Bebilderung der Ausstellung nicht übernommen, denn diese Texte sollen den Leser ja auch motivieren, die Ausstellung zu besuchen.

Februar 2018

Fritz Schaefler Bilddokumentator der Münchner Räterepublik

Von |18.02.2018 |Vorträge|

Es gibt aktuell mehrere Gründe an Fritz Schaefler zu erinnern und gerade ihn in Aschaffenburg mit einer Ausstellung zu ehren. Er wurde genau vor 130 Jahren in der Silvesternacht 1888 in Eschau, nicht weit von Aschaffenburg, geboren und besuchte für ein Jahr, 1899, das Gymnasium in Aschaffenburg, bevor er mit seinen Eltern nach Eggenfelde in Niederbayern zog. Und genau vor 100 Jahren trat er als Künstler in das Rampenlicht der Kunst und Politik. Hier machte er sich als Bilddokumentator und Bildagitator der bayerischen Revolution und Räterepublik einen Namen, weswegen er dann 1919 aus München flüchten musste.